Montag, Oktober 30, 2006
Dienstag, Oktober 24, 2006
Nackt im Wind
Bin ich eigentlich der einzige, der sich daran noch erinnern kann? Würde das bitte mal jemand covern? Na ja, liegt ja vielleicht am Text. Oder am Abführen.
Und jetzt bitte alle Namen aufzählen...
1000 Mal berührt
Freitag, Oktober 20, 2006
The Drums II
Die unten erwähnten Rush scheinen sich mit ihrer Hymne YYZ in der nach wie vor wachsenden Air-Drummer-Szene allergrösster Beliebtheit zu erfreuen. Oben mein persönlicher Favorit. Unbestrittener Meister und Mitbegründer dieser Disziplin bleibt aber selbstverständlich der hier.
Leasingvertrag
Schon kurz überlegt, ob ich den überhaupt auf meinem Blog will. Ist aber einfach zu gut...
Dienstag, Oktober 17, 2006
Theremingerecht
Sollte ich je Schlechtes über das Theremin geschrieben haben, nehme ich das hiermit zurück.
The Drums I
Einmal davon abgesehen, dass computeranimierte Filme immer leicht behindert aussehen und Rush eine ganz, ganz komische und zu allem Überfluss auch noch kanadische Band ist, leistet das Video doch einiges. So nämlich geht Schlagzeugspielen. Wer wissen will, weshalb das alles so präzise ist und wies gemacht wird: Hier.
Dazu eine neue Quizfrage: Welcher Pavement-Song hat den Rush-Sänger Geddy Lee (hier, Rush sind offenbar ziemlich gross in Brasilien...) mindestens zwei Zeilen lang zum Thema?
Mein Blog
"Anyone who thinks they know what the blogosphere is about is as right as someone who thinks they know the meaning of life, and potentially as dangerous (in a not-nice way) because maybe they’ll try to force you to see it their way."
Das ist wohl wahr. Andererseits heisst der Urheber dieser Zeilen Winer. So gefährlich kanns also nicht sein.
Das ist wohl wahr. Andererseits heisst der Urheber dieser Zeilen Winer. So gefährlich kanns also nicht sein.
Freitag, Oktober 13, 2006
Your Space

Wer sich für semi-naives, quasi resignatives und also neo-romantisches Songwriting interessiert, darf sich solches hier zu Gemüte führen. Das Songmaterial ist ziemlich alt und das Vergnügen eher zweifelhaft. Vielleicht kann mir jemand bei dieser Gelegenheit erklären, was Myspace eigentlich soll. Die Währung, die da Freunde heisst, scheint mir jedenfalls stark inflationär und der "Wert" von 15 Milliarden Dollar dann doch etwas übertrieben.
Zum Kauf von Youtube durch Google leitartikelte sich die FAZ übrigens um Kopf und Kragen:
“Daher hat Google konsequent und richtig gehandelt: 1,65 Milliarden Dollar (in Aktien) für eine Online-Gemeinschaft zu zahlen, die noch keinen Gewinn erzielt, klingt zwar auf den ersten Blick nach einer zweiten Internetblase, ist es aber angesichts der Dynamik der Online-Gemeinschaft nicht.”
Auf den ersten Blick klingt das natürlich nicht so gut. Nach dem zweiten Mal Hinhören siehts aber schon viel besser aus...
Donnerstag, Oktober 12, 2006
Montag, Oktober 09, 2006
Bandwagonesque
Folgende Bands und Künstler finden im New Musical Express vom 30. September lobend Erwähnung: Aiden, Lily Allen, Badly Drawn Boy, The Black Lips, The Blood Arm, Blood Meridian, Blood on the Wall, The Boyfriends, The Bridge Gang, Cajun Dance Party, Jarvis Cocker, Cord, Deerhunter, Die!Die!Die!, The Dykeenies, Eminem, Gang Gang Dance, Green Day, The Holloways, The Horrors, Hot Club De Paris, Jamie T., Jet, Juliette and the Licks, The Killers, The Kooks, Larrikin Love, Late of the Pier, Sean Lennon, The Libertines, Love Is All, Mercury Rev, My Chemical Romance, My Device, My Latest Novel, My Morning Jacket, Nirvana, Krist Novoselic, Oasis, Nick Oliveri, Pigeon Detectives, The Rank Deluxe, The Tamborines, Tilly & the Wall, To My Boy, The View, The Vines.
Was sagt uns das?
Was sagt uns das?
So geht Gitarre
Schön traurig
Frisurtechnisch kann der Typ durchaus mit Krokus mithalten. Ein trauriges Lied, das mich irgendwie an Fasnacht erinnert, was es noch tausendmal trauriger macht. Und jetzt wollen wir wissen: Wer schrieb das Original?
Eat the Poor
Das passiert, wenn Solothurner versuchen, sich dem Gewässer, in dem angeblich das Geld fliesst, zu nähern. Selbstgebastelte Instrumente sind nicht cool und auch sonst wird in dem Clip keine Peinlichkeit ausgelassen. Wer die Ikone des Schweizer Unterschichtenfernsehns erkennt, gewinnt ausnahmsweise gar nichts. Im Gegenteil.
Freitag, September 29, 2006
Swiss Punk

1976 ging nicht nur in London der Punk ab: Von der Themsestadt aus schwappte die Bürgerschreck-Bewegung auch nach Zürich, wo sie von den Hipstern und einer Handvoll unangepasster Jugendlicher freudig willkommen geheissen wurde.
«No Future» lautete das Motto, doch wer seine Freizeit nicht gänzlich untätig verbringen wollte, musste zwangsläufig Utopien entwickeln. Der Kulturbetrieb in der Limmatstadt gab sich damals noch zugeknöpft, und so wich die Szene rotzfrech in andere Lokalitäten aus. Fündig wurde man beim Bellevue, wo im Hey-Club bald erste Punkkonzerte, Pogo-Abende und Performances stattfanden.
Der Fotograf und Grafiker René Uhlmann erzählt in «Punk Cocktail» von jener ersten Punk-Generation. In verhuschter Super-8-Ästhetik zeichnet der Film die Entwicklung der Szene von 1976 bis 1980 nach. Eine Entwicklung, die von den dilettantischen Sponti-Konzerten der Anfangszeit bis hin zu den Auftritten der famosen Liliput reicht. Die Aufnahmen sind zumeist in lichtarmer Umgebung entstanden; mit präzisem Schnitt und einer gezielt verlangsamten Projektion münzt Uhlmann dies zu seinem Vorteil um. Tatsächlich wirkt das zum Teil dreissig Jahre alte Bildmaterial wieder erstaunlich frisch. Mit den MTV-Videoclips heutiger Punkrock-Epigonen können es die 55 Minuten jedenfalls locker aufnehmen.
Vieles scheint sich in «Punk Cocktail» also um Musik zu drehen. Doch gärte kurz vor den Zürcher Jugendunruhen nicht auch anderes? «Für diese erste Generation sucht man vergeblich nach einer politikbezogenen Motivation», schreiben die Macher von «Hot Love». Der über 300-seitige Schmöker leistet als Buch, was «Punk Cocktail» als Film bietet: einen verlässlichen Überblick auf ein Stück Schweizer Kulturgeschichte. Wobei «Hot Love» auch noch die Westschweiz einbezieht und insbesondere die Genfer Punk- und New-Wave-Szene beleuchtet.
Zu sehen ist in dem Bildband allerhand: Konzertplakate und Plattencovers von Peter Fischli, Comics und Fanzines von Paul Ott oder Bob Fischer, Fotografien von Livio Piatti und Mode von Stefi Talman. Daneben erfährt der Leser in Texten und in Interviews, dass auch Dieter Meier, Kurt Maloo und Stephan Eicher früher Punks waren - von Bands wie Sperma, TNT oder The Bucks hätte er sich das hingegen denken können.
Der Just-for-fun-Geist, der da mit Kunst und Krach beschworen wird, steht im Widerspruch zur gängigen Meinung, die Schweizer Punkszene hätte der 80er-Bewegung Vorschub geleistet. «Mit der Politisierung kam das Ende für die Punks», ist sich Rudolph Dietrich rückblickend sicher. Der heute 51-Jährige war als Programmgestalter und DJ im «Hey» von der erste Stunde an mit dabei. 1976 gründete er die legendären Nasal Boys. Die Single «Hot Love» gilt als erste Schweizer Punk-Platte überhaupt. Der Wechsel zu der Plattenfirma CBS sowie die damit einhergehende Unbenennung in Expo markierte 1979 das Ende der Band. Dietrich rief Kleenex ins Leben, danach das Projekt «Kraft durch Freude», dann Mutterfreuden und schliesslich Blue China, die mit dem Video zu «Visitors Never Come Alone» ein weiteres Stück Schweizer Musikgeschichte schrieben. Dass sich Rudolph Dietrich mit Blue China vollends dem dunklen, mit viel Symbolik hantierenden New Wave zugewandt zu haben schien, ist bezeichnend für die Szene.
Wer sich in den Achtzigern nicht zum Düsterling verwandelte, ging in die Werbung oder liess sich in Amerika zum Tonmeister ausbilden. Dietrich hingegen überraschte Mitte der Neunzigerjahre die Kritiker mit einem feinen Country-Blues-Album. «Für mich ist Musik eine Brücke von Herz zu Herz, von Mensch zu Mensch. Musik ist Kommunikation.»
Das gilt für ihn auch heute noch. Das liebevoll gestaltete Booklet zu seiner neuen CD erlaubt eine Reise zurück in die Anfänge der Schweizer Punkmusik. Von dem rohen Punkrock der Nasal Boys bis hin zu den übereinander geschichteten Songstrukturen späterer Jahre: Das alles darf man historisch interessant finden - oder einfach nur als erstaunlich aktuell klingende Musik geniessen. Punk rockt eben immer noch.
Rudolph «Hillary» Dietrich. Sheer Hilariousness. Muve/MV. Erscheint am 6. Oktober.
«Punk Cocktail - Zurich Scene 1976-1980». Ab 13. Oktober im Kino Riffraff, Zürich.
Lurker Grand (Hg.): Hot Love - Swiss Punk and Wave 1976-1980. Edition Patrick Frey. 324 S., Fr. 68.-. Erscheint am 6. November.
«Es sind die gleichen Mauern»
Hillary Dietrich, da kommt diesen Herbst Punk-technisch eine ganze Menge auf uns zu. Und Sie bescheren uns gleich ein Doppelalbum . . .
Rudolph «Hillary» Dietrich: Ja, stimmt (lacht), aber bei den Vorbereitungen bin ich auf immer mehr gutes Material gestossen. Ich sagte mir: Das darfst du den Leuten nicht vorenthalten. Zumal das Album thematisch unterteilt ist. Die erste CD soll einfach pure Freude bereiten. Die zweite hat eher dokumentarischen Charakter im Sinne einer Anthologie.
Die jungen Leute interessieren sich wieder vermehrt für Punk. Sehen Sie Parallelen zwischen damals und heute?
Dietrich: Ja, die sehe ich tatsächlich. Es sind die gleichen Mauern, die um uns aufgebaut werden. Nur sind sie heute schön bunt angemalt. Sonst hat sich nicht viel verändert.
Vor knapp 30 Jahren wurden Sie gefragt, ob Sie schon mal in London gewesen seien. Sie verneinten und meinten, das hätten Sie gar nicht nötig...
Dietrich: Das sehe ich immer noch so. London war für die Nasal Boys nicht das alles entscheidende Bezugssystem. The Ramones waren für uns mindestens so wichtig. Punk fand für mich in drei Ländern statt: England, Amerika, Schweiz.
In dem Booklet zu Ihrem Album begeben Sie sich auf eine Zeitreise. Was erleben Sie da genau?
Dietrich: Die Sache ist etwas kompliziert. Zusammengefasst geht es darum, dass ich wie in einem Trancezustand sämtliche Stationen meiner Musikerkarriere nochmals durchlebe. Also von den Nasal Boys zu No CBS bis hin zu «Kraft durch Freude» und Mutterfreuden.
Weshalb wollen Sie die alten Songs nochmals veröffentlichen?
Dietrich: Ich war am Anfang eher skeptisch und dachte, das sei doch kalter Kaffee. Als ich für Lurker Grand an dem Buch mitarbeitete, merkte ich, wie viel mir diese Musik zurückgibt. Wobei sie mir auch einiges abverlangt. Um die Songs nun live spielen zu können, musste ich fast schon ein Muskelaufbauprogramm absolvieren. Dabei habe ich über die Jahre hin, nie aufgehört, Gitarre zu spielen. Aber das spricht für die Energie der Songs.
Copyright by Martin Söhnlein. Der Artikel erschien am 29. September in der Aargauer/MittellandZeitung.
Donnerstag, September 28, 2006
Sonntag, September 24, 2006
So auch
Tendenziell unterbewertet. Natürlich kann die Frau nicht singen, aber hey: It's still the song, not the singer... Und ist eigentlich jemandem die Ähnlichkeit mit Josh Hartnett aufgefallen?
Donnerstag, September 21, 2006
So geht Pop
Aber genau so! Hier stimmt einfach alles inkl. mieser VHS-Qualität. Gross, gross, gross.
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